Was sind E-Zigaretten?

Was sind Verdampfer bzw. was ist die e-Zigarette?

Die E-Zigarette ist wie das “E” im Namen schon deutlich macht, keine herkömmliche Zigarette, wie man diese aus dem Laden kennt. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein kleines elektronisches bzw. technische Gerät, welches im vom Grundprinzip her ähnlich einer Nebelmaschine in einer Diskothek arbeitet.

Die e-Zigarette besteht aus 3 Grundkomponenten:

  1. Dem Depot, welches ein Behälter für das so genannte Liquid ist. Das Depot kann aus einem Tank bestehen, in welchem direkt das Liquid eingefüllt wird oder einem Wattevorrat, welcher mit dem Liquid beträufelt wird.
  2. Einem Akku, welche die benötigte Elektrizität zur Erzeugung der notwendige “Hitze” des Verdampfers liefert. Darüber hinaus gibt es auch E-Zigaretten, welche einen einstellbaren Spannungsregler besitzen. Bei diesen Geräten lässt sich die vom Akku abgegebene Spannung einstellen und somit die vom Verdampfer durch Hitze erzeugte Menge an Dampf regulieren.
  3. Die letzte Grundkomponente einer E-Zigarette ist der so genannte Verdampfer. Dieser erzeugt mittels der vom Akku abgegebenen Spannung (evtl. durch einen einstellbaren Spannungsregler noch zusätzlich reguliert) und einer Spule aus Heizdraht (auch Wicklung genannt), welche um eine Docht gewickelt ist, der wiederrum das Liquid vom Tank zu der Wicklung transportiert, die für die Verdampfung des Liquids notwendige Hitze.

Funktionsweise der e-Zigarette

Es wird zwischen 2 Versionen unterschieden.

  1. Taster: Der Benutzer muss beim ziehen an der E-Zigarette einen Taster betätigen.
  2. Unterdruck: Die E-Zigarette hat einen automatischen Schalter, welcher beim ziehen entstehenden Unterdruck, in der e-Zigarette automatisch den Verdampfer erhitzt.

Durch den im Verdampfer integrierten Docht, wird beim verdampfen immer wieder neues Liquid der Wicklung zugeführt. Hierbei entsteht der eigentliche Dampf, welcher dann inhaliert wird und als Nebenprodukt Kondenswasser. Rückstände des Liquids legen sich beim verdampfen um die Wicklung, wodurch diese nach einiger Zeit unbrauchbar wird und der Verdampfer / die Wicklung durch eine neue ersetzt werden muss. Damit nun nicht dauerhaft Liquid verdampft wird, wird durch einen Kontakt die Verbindung zwischen Akku und Verdampfer erst bei Bedarf hergestellt, siehe oben.
Bei vielen Anwendern der E-Zigaretten hat sich die Variante mit dem manuell zu betätigen Taster durchgesetzt. Hierbei kann der Vorgang des Verdampfens selber gesteuert werden und somit unter anderem das im Verdampfer entstehende Kondenswasser minimiert werden.

Aussehen der E-Zigaretten

Grundsätzlich muss man sich von einer etwaigen Vorstellung trennen, das eine E-Zigarette wie eine handelsübliche Zigarette (Tabakzigarette) aussieht. E-Zigaretten gibt es in sehr vielen verschiedenen Formen und Designs und bei vielen lassen sich die einzelnen Komponenten untereinander austauschen. Auf dem breiten Markt der e-Zigaretten haben sich gewisse “Standards” durchgesetzt, wie z.B. der 510er Akkuanschluss, welche von vielen Herstellern diverser Komponenten für die E-Zigarette berücksichtigt werden. Hierdurch wird einfacher eine Austausch der einzelnen Komponenten (Verdampfer und Akku) ermöglicht.

Ebenso gibt es diverse “Spezial” E-Zigaretten, welche besondere Formen oder auch technische Möglichkeiten haben, wie z.B. eine zweite Einheit bestehend aus Tank und Verdampfer, welche es ermöglicht zwei verschiedene Liquids gleichzeitig oder seperat in einer E-Zigarette zu benutzen.

Quelle: http://www.vaping-star.de